Auch zu Hause kann man denken

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Wir machen mal heute das, was unsere Regierung möchte, wir bleiben zu Hause. Da uns langweilig ist, nutzen wir die Zeit, um unseren Geist zu schärfen (Achtung: Das möchte die Regierung nicht!).

Dabei fiel uns ein interessanter Artikel in der „Jungen Freiheit“ vom 02.04.2021 von Paul Leonhard auf, welcher sich u.a. mit der Studie des Liberalen Instituts in Zürich mit dem Titel

„Covid-19 und die politische Ökonomie der Massenhysterie“ befasst.

Hier ein Auszug:

„Das Beispiel der Corona-Krise sei dabei symptomatisch: Obwohl die Wahrscheinlichkeit,

an Covid-19 zu sterben, geringer als bei vielen anderen Krankheiten ist, habe ausgerechnet diese Infektionskrankheit weltweit Panik und außergewöhnliche staatliche Interventionen ausgelöst.

Aber liegt das wirklich nur an tendenziöser Medienberichterstattung, asymmetrischen Informationen und der Unfähigkeit, Statistiken zu verstehen? Im Wohlfahrtsstaat gebe es Verbote und harte Restriktionen. In dem von Libertären wie Friedrich August von Hayek, Ludwig von Mises oder Murray Rothbard präferierten Minimalstaat könne jeder, der sich in einer Hysterie in Bezug auf die öff­entliche Gesundheit beendet, freiwillig sein Geschäft

schließen, eine Maske tragen oder zu Hause bleiben. Aber niemand könne andere, die gesund sind und der Hysterie nicht erliegen, dazu zwingen, ihre Geschäfte zu schließen oder in Quarantäne zu gehen.

Eine zunächst wohl kleine Minderheit könne die kollektive Panik einfach ignorieren und ihr normales Leben weiterführen – weil sie frei ist, dies zu tun. Wenn aber eine kleine Gruppe

während einer kollektiven Gesundheitshysterie weiterhin einkaufen geht, soziale Kontakte pflegt und dabei nicht tödlich erkrankt, würde dieses „Vorbild“ die Angst der Mehrheit reduzieren. Schließlich würden dann immer mehr Bürger diesem Beispiel folgen. Lägen die „Mutigen“ hingegen falsch, würde eben entsprechend gegenteilig reagiert, Geschäfte würden

dann eben vermehrt schließen.“

Interessant, was so in ausländischen Quellen zu finden ist. Hätte die deutsche Hayek-Gesellschaft oder das Mises-Institut nicht auch schon darauf kommen können? Aber nein, in Deutschland ist die Notwendigkeit ein „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/ zu gründen in die erschreckende Realität gerückt.

Hier befindet sich die Kopie des Artikels.

Der gesamte Originaltext ist hier zu finden:

Studie über „Covid-19 und die politische Ökonomie der Massenhysterie“:

www.libinst.ch/publikationen/LI-Studie-Bagus-Massenhysterie.pdf

Englische Originalversion unter:

www.mdpi.com/1660-4601/18/4/1376#