Auf dem Weg zu wissenschaftlichen Pandemie-Modellen – Teil III

Veröffentlicht in: Covid19, Gastbeitrag | 0

Im Falle der Covid-Krise gibt es so viele unbeantwortete Fragen, Lügen und Halbwahrheiten (wir empfehlen für einen kleinen Überblick dieses Video hier: https://politikstube.com/was-wissen-wir-ueber-die-corona-impfung/ ), dass wir denken, wir können gar nicht tief genug graben, um wirklich sicher zu sein, dass uns bei der Analyse auch möglichst nichts entgeht.

Das wissenschaftliche Fundament der mit Abstand erfolgreichsten und an den besten überprüften Theorien überhaupt (allgemeine Relativitätstheorie und Quanten Theorie) basiert auf Minimal-Prinzipien.

In diesem Post wollen wir nun – wieder ganz ohne Mathematik – verstehen, warum diese Prinzipien in unserem Universum eine so derart entscheidende Rolle spielen… oder zumindest für uns zu spielen scheinen.

Auch dieses Mal soll ein kleiner Spaziergang beim Verständnis helfen.

Über Minimalprinzipien mit meiner Jüngsten – Vom Nichts und intelligenten Nullen

Ich war wieder einmal mit meiner Schabracke auf Wanderschaft. Unser Ziel war der Deich, wo wir über den Bodden blicken und ein kleines Picknick veranstalten wollten.

Inzwischen ging es mir schon viel besser. Schabracke, wie ich meine 9-jährige Tochter immer nannte, marschierte neben mir her und erzählte von einem Pärchen Schmetterlinge, welches sie neulich beobachtet hatte.

„Einer der beiden Schmetterlinge“, so erklärte sie, „sicher das Weibchen, war tot und der andere, also dann das Männchen, flatterte immer um seine leblose Partnerin herum. Das war irgendwie sehr traurig.“

„Hmm!“ machte ich nur, denn mehr fiel mir dazu nicht ein.

„Der Schmetterling flüchtete auch nicht, als ich ganz nah heran ging, mich über die beiden beugte und ihn jederzeit hätte berühren können“, berichtete sie weiter.

„Es war, als ob er auch dort sterben wollte wo seine Partnerin lag.“

„Hmm!“

Wir liefen eine ganze Weile schweigend nebeneinander her. Dann erreichten wir ein Stück Wiese, wo gerade viele Schmetterlinge scheinbar lebensfroh herumflatterten.

„Siehst du, Papi“, sagte plötzlich meine Tochter, „das Leben geht weiter“.

Und obgleich ich nie etwas Gegenteiliges behauptet hatte, jedenfalls konnte ich mich im Moment nicht daran erinnern, pflichtete ich ihr sofort bei:

„Ja, da hast du absolut Recht, meine Kleine!“

„Weißt du Papi“, begann die Schabracke dann, „ich habe auch nochmal über das Nichts nachgedacht.“

Ich spitze die Ohren, sagte aber nichts.

„Du weißt schon, das Nichts, das sich die Welt erschaffen hat, weil es wissen wollte warum es überhaupt da ist, dieses Nichts.“

„Ja, natürlich erinnere ich mich, meine Kleine.“

„Also wenn du insgesamt eine Null, also ein Nichts haben willst, dann brauchst du sowas wie +1 und -1, richtig?“

„Ja!“ pflichtete ich ihr bei.

„Fein, nehmen wir mal an, dass +1 die Welt ist, unsere Welt, dann müsste es ja auch eine Gegen-Welt, also die -1-Welt geben, nicht wahr?“

Meine Tochter sah mich gespannt von der Seite an. Ich aber machte nur:

„Hmm!“

Inzwischen hatten wir den Deich erreicht und setzten uns nebeneinander auf ein Stück Mauerrand. Ich nahm den Rucksack von der Schulter, goss uns beiden mit Honig gesüßten Tee ein und zauberte auch ein paar Schokokekse hervor.

Schabracke knabberte genüsslich von den Keksen und schlürfte hörbar den noch immer recht heißen Tee. Versonnen über den Bodden blickend sagte sie plötzlich:

„Freilich, die eine 1 könnte auch einfach nur eine 1 sein, während die andere eine ganze Welt bildet.“

„Wie meinst du das?“ fragte ich erstaunt.

„Nun, wenn du -1 und +1 hast und beides zusammen das Nichts ergibt, so ist doch nicht ausgemacht, dass die +1 immer nur einfach eine +1 bleiben muss, oder?“

Ich machte nur große Augen und sagte nichts. Also beantwortete Schabracke ihre Frage, die offenbar sowieso nur rhetorisch gedacht war, selbst und fuhr fort:

„Genauso gut könnte die +1 auch 2 halbe oder 4 Viertel oder sonst was Kompliziertes sein. Dann sähe man das was da rauskäme als etwas fürchterlich Kompliziertes, also eine Welt zum Beispiel, und irgendwo würde es noch eine ganz einfache -1 geben, die die Welt zu Nichts macht. Dabei fällt die -1 gar nicht auf, weil sie gegen die komplizierte Welt so unglaublich simpel wirkt und doch macht sie die Welt überhaupt erst möglich.“

‚Wow!‘ denke ich nur und verdaue nun viel mehr als nur einen Schluck Tee und etwas Keks.

Wir schweigen eine Weile und genießen den Ausblick, den Gesang der Vögel, das Spiel der Schmetterlinge, die es auch hier gibt und die wunderbare frische Seeluft.

„Sag mal Papa, was kommt eigentlich raus, wenn man ein Viertel nochmal durchteilt?“

Meine Tochter zeigt mir mit ihren kleinen Händen die Winkel von Tortenstückchen um klar zu machen, was sie meint.

Ich lache und bin ja so froh, dass sie endlich mal eine Frage hat, die ich beantworten kann.

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