Du sollst keine Götter haben neben mir

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Dr. rer. nat. habil. Norbert Schwarzer

Als Kind musste ich dank der recht klaren religiösen Ausrichtung bei uns zu Hause immer den Religionsunterricht der örtlichen katholischen Schule besuchen. Die Fahrerei war zwar nervig, aber den Unterricht selbst empfand ich durchaus als unterhaltsam. Lehrreich war er für mich eher weniger, weil ich sehr früh schon die Bibel gelesen hatte und mir auch diverse Interpretationswerke alles andere als fremd waren. Unsere Eltern hatten massenhaft derartige Literatur, wobei die besten Sachen nicht unbedingt in den Bücherregalen der Wohnung zu finden waren. Diese standen erstaunlicher Weise im Keller, wo unser Vater seine Ziervögel – vor allem Agaporniden – hielt und sich die theologischen Bücher und Schriften in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Haupt- und Nebenwerken des Marxismus und dem Leninismus tummelten. Ich langweilte mich dennoch nicht im Religionsunterricht, sondern studierte genüßlich meine Mitmenschen bei dem Versuch die Inhalte der Bibel:

a) illustrativ zu verstehen, was ich sehr lustig fand, denn die Bibel ist ja selbst schon ein Werk voller Metaphern und

b) in die heutige Zeit (also die Zeit meiner Kindheit in der tiefen DDR) zu übertragen.

Dabei kamen ganz interessante Dinge heraus. Ich erinnere mich beispielsweise fast fotographisch an die Aufgabe eines Pfarrers die Schwere des Ganges von Abraham mit seinem Sohn Isaak zum Opferberg in einem Bild wiederzugeben. Wie sicher alle Leser wissen, war Abraham von Gott aufgetragen worden seinen einzigen Sohn dort auf dem Berg zu opfern. Der Pfarrer wollte, dass wir uns große Mühe geben in dem Bild die Trauer und die Verzweiflung von Abraham herauszuarbeiten. Isaak hingegen sollte fröhlich wirken, denn der arme Kerl wußte ja noch nichts von seinem Glück auf dem Berge als Opferlamm geschlachtet zu werden. Am Ende verzichtete Gott auf das Opfer – er hatte Abraham nur prüfen wollen – und alles wurde gut.

Während ich mich tatsächlich mächtig damit quälte einen traurigen Abraham und einen fröhlichen Isaak zu Papier zu bringen, kümmerte sich mein damals bester Freund Sebastian mehr um technische Details. Für ihn war es wichtig, dass für das Brandopfer auch ja genügend Brennholz zur Verfügung stand und so male er – sicher vollkommen untypisch für die Zeit der frühen Israeliten – einen hochmodernen Leiterwagen, der überbordend mit Stöckern beladen war. Aus unerfindlichen Gründen war der Wagen irgendwie selbstfahrend und Isaak lief mit einer lustig aussehenden Peitsche nebenher und trieb den Wagen an. Eine Sprechblase über dem Kopf des als Opferlamm gedachten Jungen rief in fetten Lettern:

„Hüh du alte Schachtel!“

Ich fand das nicht nur viel unterhaltsamer als alle anderen Zeichnungen, welche von den braven Religionsschülern, mich eingeschlossen, bis dahin produziert worden waren, sondern dachte auch, dass Sebastian zumindest der Aufgabe mit dem fröhlichen Isaak vollauf gerecht geworden war. Sein etwas vermickerter Abraham sah allerdings weniger traurig, als vielmehr irgendwie mißbilligend drein. Nun, das hatte er mit dem Pfarrer gemein, der Sebastian nicht nur die schlechteste aller möglichen Noten gab, sondern ihm auch sonst noch sehr viel Ärger bereitete… mit bitterbösem Elterngespräch, dem obligatorischen Sündengebrabbel, einer plastischen Beschreibung der Höllenqualen für Leute, die sich über die Bibel lustig machten und lauter so einem Zeug.

Ich rächte meinen besten Freund, indem ich bei passender Gelegenheit – zu einem der katholischen Hochfeste nämlich – optisch passendes PVC-Mischgranulat in den Weihrauch mischte und so für viel „Spaß“ in der Kirche sorgte. Selbstverständlich hatte ich einen Termin gewählt, wo weder meine Familie noch Sebastian da waren, so dass kein – nun ja fast kein, denn wir waren ein klein wenig bekannt für solche Streiche – Verdacht auf uns fallen würde. Zum Glück haben die DDR-Sozialisten nie von unserem „Experiment“ erfahren, denn einen effizienteren Weg um in Nullkommanix die Menschen aus der Kirche zu treiben kann man sich kaum vorstellen.

Bei einer anderen Gelegenheit ging es um das Goldene Kalb und die Anhänger Arons aus dem zweiten Buch Mose (Exodus). Hier beeindruckte mich die Arroganz aller Beteiligten, sowohl die des Pfarrers als auch seiner Zuhörerschaft, mit welcher diese über die „dummen Kalbsanbeter“ redeten. Ich fand damals schon keinen großen Unterschied darin vor einem Kreuz oder einem Stück weißem Gebäck in einem schmucken Kästchen niederzuknieen oder halt ein Kalb anzubeten, aber meine lieben Mitgläubigen waren da offensichtlich deutlich klüger als ich. Sie sahen etwas was ich nicht sehen konnte und wo das Niederwerfen vor einem Kalb aus Gold einfach nur abgrundtief dämlich und die Knierei und das Bekreuzigen vor einem Tabernakel komplett normal, würdevoll und mehr als angebracht waren. Es half auch nicht, dass uns der Pfarrer immer wieder versicherte, dass die heiligen Gegenstände für etwas Göttliches ständen und wir sie darum ehren müssten, denn ich war mir ganz sicher, dass die Kalbsleute auch nicht wirklich den Gegenstand, als vielmehr eine größere Idee dahinter angebetet hatten.

Gestern nun mußte ich wieder an meinen alten Religionsunterricht und die verschiedenen Lehrer die wir da hatten denken. Vor allem dachte ich an Abraham und Isaak und diese schwere, von Gott auferlegte Prüfung. Ich fand es erstaunlich, wie weit Eltern, die ihre Kinder doch liebten, gehen um dem einen Ding, an das sie nun einmal ganz fest glauben, gerecht zu werden. Was, wenn Gott in der Abraham-Geschichte nun nicht der Gott Jahwe gewesen wäre und stattdessen das Goldene Kalb die Opferung Isaaks gefordert hätte? Würden wir dann immer noch gut finden, dass Abraham so bedingungslos dem Wunsche seines Gottes Folge leistete?

Ich dachte auch an meine damaligen Empfindungen hinsichtlich der Arroganz meiner religiösen Mitschüler was die „Dummheit“ der Anhänger Arons anbelangte. Hatten wir auch nur den geringsten Anlass uns gegenüber den offenbar „Kalbshirngewaschenen“ Israeliten so überheblich zu fühlen?

Und heute? Wie viele tanzen um goldene Kälber inszenierter Religionen und erfundener Götter? Wie viele sitzen mit aufgerissenen und feuchten Augen vor „Informationsspendern“ mit Inhalten die teilweise dümmer und primitiver erzählt werden als die Geschichte vom Weihnachtsmann oder dem Osterhasen. Hier ist ein Beispiel für so eine moderne Geschichte vom Goldenen Kalb:

Drei Fragen:

1. Konnte ein bedingungslos dem Narrativ der Kommunisten folgender Mensch in der DDR oder sonst wo im damaligen Ostblock ein guter Christ sein?

2. Kann Einer der die Quasi-Religion des Corona glaubt ohne wenigstens die gröbsten Widersprüche aktiv zu hinterfragen ein guter Christ sein?

3. Kann ein Mensch ein guter Christ sein und gleichzeitig vollkommen unkritisch den Aposteln der Klimareligion mit dem dazugehörigen CO2-Narrativ folgen?

Die Antwort ist stets dieselbe: NEIN

Und dies gilt im Wesentlichen für alle monotheistischen Religionen mit Ausnahme des Islam, welcher ausdrücklich die Lüge und das Täuschen erlaubt (Sure Al Amran, Ayeh 28, Al baghare, Ayeh 217 und viele andere Belege). Was jedoch auch im Islam nicht erlaubt ist, ist der tatsächliche innere Glaube an derlei inszenierten Religionen sowie die Anbetung solcher Götzen, wenn nicht als Show gedacht und gemeint. Es sollte sich jeder Moslem also sehr genau fragen, wie viel Show man einem religiösen Virus offeriert, ehe dieser Virus den eigenen Glauben infiziert und vergiftet. Selbst der lügentoleranteste Glaube kann nicht so wenig Ehre haben, dass er das Opfer der eigenen Kinder an einen Götzen tolerieren könnte.

Und da sind wir wieder bei Abraham und Isaak. Wir sind wieder bei der „alten Schachtel“ voller Brennholz und wir sehen Millionen dummer oder viel mehr dummgemachter und unter Druck gesetzter Eltern wie sie ihre Kinder zum Opferberg treiben. Anders als in den Bildern, welche wir damals im Religionsunterricht malten, sehen nun die Eltern zum überwiegenden Teil fröhlich aus und die Kinder blicken traurig und unsicher. Wir wissen, dass sie, die Opferlämmer, auch allen Grund dazu haben, denn anders als in der biblischen Geschichte wird kein gütiger Gott am Ende „Halt!“ rufen.

Nur eines von 1,7 Million Kindern starb in den zurückliegenden 18 Monaten mit Covid-19 (also nicht unbedingt an, sondern mit).
Aber eines von nur 9 Kindern zeigte gravierende Nebenwirkungen auf die Covid-19 Impfstoffe in den klinischen Tests.

Und dies sind nur die unmittelbaren Schäden. Mittel- und Langfirstschäden sind noch nicht einmal erfasst, aber dass sie kommen werden ist sicherer als das Amen in der Kirche.

Dies ist kein Impf- sondern ein Körperverletzungprogramm gegen unsere Kinder [1] und uns [2, 3].

[1]          “Just 1 in every 1.7 million children have died with Covid-19 in 18 months, whilst 1 in 9 children suffered a serious adverse reaction to the Covid-19 vaccine in the Clinical Trial”, https://dailyexpose.co.uk/2021/08/19/1-in-1-7-million-children-died-with-covid-1-in-9-suffered-serious-adverse-reaction-covid-vaccine/

[2]        https://theexpose.uk/2021/10/15/its-worse-than-we-thought-fully-covid-vaccinated-ade/

[3]        https://theexpose.uk/2021/10/15/latest-data-shows-covid-vaccines-have-negative-effectiveness-minus-109-percent/

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