Pfingsten 2021 in Berlin – ein Augenzeugenbericht

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Die geplanten Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen zu Pfingsten in Berlin wurden verboten. Es ging ja „nur“ um Grundrechte der einheimischen Bevölkerung und nicht um Demonstrationen von Linksextremisten oder Einwanderern.

So war es gut, richtig und notwendig, dass so viele mutige Bürger sich das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit nicht verbieten ließen.

Ja, im besten Deutschland aller Zeiten gehört Mut dazu, seine Grundrechte in Anspruch zu nehmen.

Samstag in Berlin:

Um 10:30 Uhr ist es Unter den Linden und beim Brandenburger Tor leer.
Die Polizei räumt und sperrt die Straße des 17. Juni. Lkw‘s von der Partei „Die Basis“ müssen zur Polizeikontrolle. Wenn sich darin Veranstaltungsgegenstände befinden, gibt es einen Platzverweis.

Über die Megafone verkündet die Polizei, dass faktisch alles verboten ist.


Im Tiergarten treffen und informieren sich kleine Gruppen. Ein Zusammenhaltgefühl entsteht und gibt Mut und Motivation.

Ralf Ludwig - Rechtsanwalt (Querdenken)
parteiloser Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner (Landtag Baden-Württemberg
Ralf Ludwig (Rechtsanwalt, Querdenken), Heinrich Fiechtner (parteilos, MdL Baden-Württemberg)


Die Behörden geben keine Gründe mehr für Verbote an.


Polizei kommt durch das Gebüsch und ruft: „Das ist eine verbotene Versammlung. Auflösen!“ Ansonsten Räumung mit Gewalt.


Leute spazieren durch den Tiergarten. Immer wieder kommt es zu Ansammlungen. Die Straße des 17. Juni wurde ja rechtzeitig gesperrt.


Auf zum Potsdamer Platz!

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Aus dem Tiergarten heraus gab es nur noch diese Richtung. Die Voßstraße war schon von der Polizei eingekesselt. Von außen gab es Rufe zu den Eingesperrten. Wir wurden draußen weiter getrieben von der Polizei, so dass sich ein Aufzug ergab, der in die Leipziger Straße einbog und es bis zum Alex schaffte. Weiter haben wir es nicht verfolgt. Die Polizeigewalt war uns zu groß.
Gegen Abend ging es noch einmal zur Siegessäule zurück, da eine Kundgebung genehmigt sein sollte. War sie aber dann nicht. Hier soll es nachher zur Feststellung der Personen mit Foto gekommen sein. Wir sind wohl rechtzeitig gegangen.


Unterwegs kam es noch zu vielen Gesprächen der Demonstranten untereinander. Auch Heiko Schöning trafen wir.
Am Rande bemerkt: Eine kleine Antifa-Gruppe durfte ein Programm mit Musik machen.
Wie sagte Ralf Ludwig, es wird alles verboten, was mit Demokratie zu tun hat.

In Berlin fehlte Plan B, so dachten wir. Aber es ergab sich auch was. Durch die Menschen.

Die Sehnsucht und den Drang nach Freiheit wird nie dauerhaft unterdrückt werden können.

Die Welt hat Bilder gesehen, geliefert von den selbsternannten „Musterdemokraten“ im Merkelkabinett, die gern jeden in Sachen Demokratie belehren.

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